Baugesuch für den Neubau «Haus Adeline-Favre» ehemals Halle 52 in Winterthur eingereicht

Die SISKA Heuberger Holding AG als Grundeigentümerin des «Haus Adeline-Favre» (ehemals Halle 52) auf dem Winterthurer Sulzerareal hat am 30. August 2016 das Baugesuch für den Neubau bei der Stadt Winterthur eingereicht. Geplant ist das landesweit grösste Ausbildungszentrum für Ergotherapie, Hebammen, Pflege und Physiotherapie. Der Neubau bietet Platz für rund 1‘900 Studierende der ZHAW und rund 260 Mitarbeitende.

Das aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangene Projekt von pool Architekten aus Zürich sieht ein Gebäude mit sechs oberirdischen Stockwerken und einer Geschossfläche von insgesamt rund 25’000 m2 vor. Das Projekt wird den Richtlinien des SIA-Energieeffizienzpfades 2040 entsprechen, den Minergie-Standard erfüllen und ohne Parkplätze auf dem eigenen Grundstück auskommen. Der Katharina-Sulzer-Platz wird vom industriellen Charakter der Fabrikgebäude aus Backstein und durch die umlaufende Kranbahn geprägt. Dieser industrielle Charakter wird im Projekt beibehalten. Die Fassade wird als Backsteinfassade wieder aufgebaut, die neuen Fenster bilden mit den Fenstern der ehemaligen Giesserei eine Einheit und die Kranbahn bleibt erhalten.

Der Neubau «Haus Adeline-Favre» wird durch eine Projektkoordination (PKO) zwischen der SISKA, den kantonalen Instanzen (Hochbauamt des Kantons Zürich, Bildungsdirektion, Immobilienamt) und der ZHAW gesteuert. Zusätzlich wurde ein gemeinsames Projektbezogenes Qualitätsmanagement (PQM) mit dem Kanton Zürich und der Implenia aufgebaut. Die SISKA hat sich für das Projekt durch die ProjektBeweger GmbH, Zürich (Thomas Findeisen mit Team) verstärkt, welche auch die Kommunikation nach aussen und innen koordiniert.

Das Projekt wurde im Juli 2016 dem städtischen Fachgremium für Stadtraumgestaltung präsentiert. Der schonende Umgang mit der Geschichte des Katharina-Sulzer-Platzes wurde dabei positiv wahrgenommen.

Der Neubau wird von der Implenia AG als Totalunternehmerin realisiert werden. Auf Januar 2017 sind die Rückbauarbeiten geplant. Im Sommer 2017 erfolgt die Erstellung der Baugrube als effektiver Baubeginn des Neubaus. Der Bezug des Gebäudes ist für Sommer 2020 geplant.

Die Akten zum Bauprojekt liegen bei der Stadt Winterthur, Departement Bau, Baupolizeiamt, Pionierstrasse 7, Winterthur, im Rahmen des Bewilligungsverfahrens öffentlich auf. Die Grundeigentümerin bedankt sich bei allen Projektbeteiligten und vor allem der Stadt Winterthur für die gute und kooperative Zusammenarbeit.

Winterthur, 30. August 2016

Weitere Auskünfte:
Thomas Findeisen
Bauherrenvertretung
ProjektBeweger GmbH
Gartenhofstrasse 15
8004 Zürich
Tel. 044 / 503 53 82